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  Letzte Aktualisierung:

5. September 2010

Fr

28

Mai

2010

Sechs Fragen, sechs Antworten zum Thema Pflege

In Deutschland sind aktuell 2,25 Millionen Frauen und Männer pflegebedürftig. Die Kosten für Pflege sind hoch und nur ein Teil ist über die gesetzliche Pflegeversicherung (Stichwort »Teilkasko«) gedeckt. Die restlichen Kosten müssen vom Pflegebedürftigen privat getragen werden. Sollte das Eigenkapital für die Deckung der Pflegekosten nicht ausreichen, sind Verwandte in gerader Linie – also Kinder, Eltern und Großeltern – wechselseitig unterhaltsverpflichtet. Bedenkt man die durchschnittliche Pflegezeit von acht Jahren, wird schnell deutlich, dass eine private Vorsorge unausweichlich wird, um zu verhindern, dass das eigene Vermögen oder das enger Familienangehöriger für Pflegeaufwendungen angetastet oder gar aufgebraucht wird.

 

Bei der Wahl der Versicherung sollten Sie deshalb neben dem Preis vor allem darauf achten, dass Leistung und Service des Angebots mit ihren Bedürfnissen übereinstimmen. Im Nachfolgenden beantworte ich Ihnen die wichtigsten sechs Fragen rund um das Thema Pflegeergänzungsversicherung.

 

 

1. Wie hoch ist die Finanzierungslücke tatsächlich und worauf ist bei der Wahl einer Pflegezusatzversicherung zu achten?

 

 

Die Wichtigkeit einer zusätzlichen Absicherung zeigen die folgenden Rechenbeispiele: Die vollstationäre Pflege in einem Heim kann leicht 3.000 € und mehr pro Monat kosten. Dagegen beträgt die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung für Pflegestufe III zur Zeit nur 1.510 € monatlich. Aber auch bei täglich zweistündiger ambulanter Versorgung eines in Pflegestufe II Eingestuften durch einen professionellen Pflegedienst tut sich eine finanzielle Versorgungslücke auf: 1.040 € Versicherungsleistung stehen 1.650 € reinen Pflegekosten gegenüber. Die Kosten für zusätzlichen Bedarf wie Essen auf Rädern, Wohnungsreinigung usw. kommen noch hinzu.

 

Bei der Wahl der Zusatzversicherung stehen zunächst der persönliche Absicherungsbedarf sowie die individuellen finanziellen Möglichkeiten für die Beitragszahlungen im Vordergrund. Je mehr Flexibilität ein Versicherungsanbieter in der Gestaltung bietet, desto individueller kann die Leistung an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Tage- oder Monats-Geldtarife haben den Vorteil, dass sie unabhängig von Kostennachweisen leisten. Wenn eine Dynamik inbegriffen ist, ist damit sichergestellt, dass sich der Versicherungsschutz steigenden Pflegekosten anpasst. Die Beitragsfreistellung im Pflegefall ist ein weiterer Punkt, den Sie bei der Wahl der Versicherung berücksichtigen sollte.

 

 

2. Wie kann ich mich davor schützen, für die Pflegekosten meiner Eltern oder Schwiegereltern mein Vermögen antasten zu müssen?

 

 

Besonders die sogenannte Sandwich-Generation der heute 35- bis 55-Jährigen ist von der Pflegethematik belastet. Sie muss im Fall der Fälle für die Pflege der Eltern und später dann für die eigene Pflege aufkommen. Die Lebensplanung ist dann oft hinfällig und Rücklagen für die eigene Altersvorsorge schnell aufgebraucht. Ich biete Ihnen mit Pflegevorsorge FamilyFit erstmals einen generationenübergreifenden Schutz für den Pflegefall. Dabei kann jedes versicherte Familienmitglied – von den Großeltern über die Eltern bis zu den Kindern – nach individuellem Bedarf entscheiden, in welcher Höhe das monatliche Pflegegeld festgelegt wird. Kommt es zum Pflegefall, wird das vereinbarte Pflegegeld – es gilt für alle drei Pflegestufen – in vollem Umfang ausbezahlt und die zu pflegende Person von den Beitragszahlungen befreit. Kinder bis zum Alter von 15 Jahren können über ihre Eltern beitragsfrei für ein monatliches Pflegegeld in Höhe von 500 € versichert werden.

 

 

3. Gibt es eine günstige und zugleich flexible Lösung, die den Einstieg in die Pflegevorsorge zu erschwinglichen Konditionen ermöglicht?

 

 

Es gibt für Sie Möglichkeiten, die einzelnen Pflegestufen mit verschiedenen Pflegegeldern abzusichern. Ich biete Ihnen hierzu das Produkt Pflegevorsorge Flex. Dieser Tarif ist ideal für all jene, die flexibel vorsorgen möchten. Jede Pflegestufe kann mit einem unterschiedlichen monatlichen Pflegegeld versichert werden. Wer zunächst nur Pflegestufe III mit einer privaten Pflegevorsorge absichern möchte, hat nach Ablauf von fünf Jahren die Möglichkeit, auch die Pflegestufen II und I zusätzlich abzudecken.

 

 

4. Was kostet Ihnen der Tarif Pflegevorsorge Flex?

 

 

Bei allen Vorsorgelösungen sind die Beiträge nach Eintrittsalter gestaffelt. Wer früh anfängt, für den Pflegefall vorzusorgen, profitiert von einem günstigeren Tarif. Ein weiterer Pluspunkt: Die Antragsstellung ist enorm vereinfacht und beinhaltet nur zwei bzw. ab einem Alter von 66 Jahren drei Gesundheitsfragen. Ein Beispiel für den monatlichen Beitrag für Pflegevorsorge Flex 3 (Versorgung bei Einstufung in Pflegestufe III): Bei einem vereinbarten Pflegegeld von 2.000 € im Monat zahlt ein 50-Jähriger Mann 14,80 €, eine 45-Jährige Frau 20 € monatlich.

 

5. Inwieweit unterstützt mich die Versicherung auch dabei, das Leben im Pflegefall neu zu organisieren?

 

Als Ergänzung zu Pflegevorsorge FamilyFit und Flex biete ich Ihnen die Pflegevorsorge Akut an. Denn neben der finanziellen Unterstützung, die bei Eintritt eines Pflegefalls benötigt wird, wünschen sich viele auch praktische Soforthilfe. Eine Tag und Nacht erreichbare Hotline für dringende Fragen kümmert sich auf Wunsch innerhalb von 24 Stunden um die Vermittlung eines zertifizierten Pflegeheimplatzes oder Pflegedienstes. Bereits nach Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch einen Arzt, also noch vor der Einstufung in eine der drei Pflegestufen erhält der Versicherte im Rahmen von Pflegevorsorge Akut auch praktische Alltagshilfen wie Essen auf Rädern, einen Fahrdienst oder eine Nachtwache. Die dafür in den ersten drei Monaten anfallenden Kosten werden bis zu einem Betrag von insgesamt 2.500 € übernommen.

 

6. Was kann ich selbst tun, um zu verhindern, dass ich zum Pflegefall werde?

 

Mit gesunder Ernährung, regelmäßigem Sport und entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen kann jeder dazu beitragen, die eigene Gesundheit und damit eine hohe Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Pflegevorsorge FamilyFit fördert solche Aktivitäten gezielt, indem die Kosten für vorbeugende Maßnahmen, beispielsweise Kurse zu gesunder Ernährung oder Rückenschule, anteilig übernommen werden. Der Tarif Pflegevorsorge Akut unterstützt Angehörige mit Pflegeschulungen, um ihre Gesundheit in der belastenden Zeit der Pflege zu schützen.

 

Fazit: Versorgungslücken machen private Vorsorge für den Pflegefall unausweichlich.

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