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  Letzte Aktualisierung:

5. September 2010

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News – Rund ums Haus

Elementarschäden: Ein oft unterschätztes Risiko

24.06.2010 – Obwohl in Haus und Einrichtung in der Regel der größte Teil des Vermögens steckt, haben in Deutschland rund 75 Prozent der Immobilieneigentümer keinen Schutz gegen Elementarschäden wie beispielsweise Hochwasser oder Starkregen. Dabei ist so eine Versicherung günstig zu bekommen.

 

Von schweren Schäden durch Überschwemmungen hört man immer wieder in den Medien. Dennoch hat eine Untersuchung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergeben, dass eine Vielzahl von Hauseigentümern noch immer keinen ausreichenden Versicherungsschutz für ihre Immobilie haben.

 

Zwar verfügen bereits fast 99 Prozent der Eigentümer über eine Wohngebäudeversicherung, die gegen Schäden durch Brand und Blitzschlag schützt und viele auch über eine Absicherung gegen Schäden durch Sturm, Hagel und Leitungswasser. Wassermassen, die von außen kommen, gelten jedoch als Elementarschäden und dieses zunehmende Risiko vernachlässigen in Deutschland rund 75 Prozent. Dabei ist mittlerweile die Gefährdung von Immobilien durch Hochwasser und Starkregen als Folge des Klimawandels fast doppelt so hoch, wie durch einen Feuerschaden.

 

So hilft die ergänzende Elementarschadenversicherung

Wird ein Gebäude durch Hochwasser beschädigt, laufen schnell Reparaturkosten von mehreren zehntausend Euro auf, ein größerer Schadensfall kann für viele Familien schnell existenzbedrohend sein. Einen preiswerten Schutz bietet die Elementarschadenversicherung. Diese wird als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung abgeschlossen und deckt Schäden durch Überschwemmung, Starkregen, Rückstau in der Kanalisation, Schneedruck, Erdbeben und andere Naturkatastrophen ab. Vor allem der witterungsbedingte Rückstau wird häufig von Hauseigentümern unterschätzt. Dieser liegt zum Beispiel vor, wenn Wasser durch die starken Witterungsniederschläge aus den gebäudeeigenen Ableitungsrohren in das Haus eindringt.

 

Unsere Elementarschadenversicherung bietet vielfachen finanziellen Schutz u.a.:

  • Erstattung der Reparaturkosten bei Schäden, die in Folge einer Überschwemmung am Haus selbst, sowie an versicherten Nebengebäuden auf dem Grundstück wie Garage oder Schuppen entstehen.
  • Erstattung möglicher Kosten für den Abriss, Transport von Bauschutt oder eventueller Sicherungsmaßnahmen.
  • Erstattung von Mietausfällen, wenn das Haus vorübergehend unbewohnbar ist.

Auch der Hausrat, also alles was sich im Haus oder der Wohnung befindet, kann in der Regel durch eine Ergänzung der Hausratpolice gegen die Folgen von Überschwemmungen und Rückstau versichert werden.

 

In den meisten Regionen Deutschlands ist dieser Zusatzschutz kein Problem. Nur wenige Objekte in exponierten Lagen in Deutschland sind nicht versicherbar, weil sie fast jedes Jahr unter Wasser stehen. Der Preis für den Elementarschutz hängt zum einen vom Gebäudewert oder dem Wert des Hausrats als auch von der Schadenswahrscheinlichkeit ab. Dazu haben die Versicherer ein Zonierungssystem mit vier Gefahrenzonen eingeführt. Für ein Einfamilienhaus in der niedrigsten Gefahrenzone (ZÜRS 1), in der sich ca. 87 Prozent der Gebäude in Deutschland befinden, kostet eine Versicherung gegen Elementarschäden für das Gebäude und den Hausrat pro Jahr weniger als 100 Euro.

 

Bei Kraftfahrzeugen schützt die Kaskoversicherung

Für Schäden durch Überschwemmung am Auto oder Motorrad kommt die Voll- oder Teilkaskoversicherung auf. Der Schadensfreiheitsrabatt wird dabei nicht belastet. Der Halter des Fahrzeugs ist jedoch verpflichtet, seinen PKW rechtzeitig in Sicherheit zu bringen (Quelle: www.axa.de).

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