Inflation

Welche Kaufkraft haben 1000 € in soundso vielen Jahren?

Ein wichtiger Aspekt bei Ihrer Vorsorgeplanung für Ihre finanzielle Unabhängigkeit – auch im Alter – ist die Berücksichtigung der Inflation.

 

Unser Vorsorgekonzept bietet Ihnen die richtige Unterstützung, z.B. in folgenden Fragen:

  • Wieviel Euro entsprechen 1.000 € in soundso vielen Jahren?
  • Welche Investition ist für 1.000 € zusätzlicher monatlicher Rente in soundso vielen Jahren unter Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes vor und nach Rentenbeginn notwendig?

Die Tabelle liefert Ihnen vorab einige Antworten:

in 40 Jahren:
1.000 € entsprechen 2.685 €

  • 4% = 574 € (243 €)
  • 6% = 349 € (166 €)
  • 8% = 207 € (109 €)
  • 10% = 120 € (69 €)
  • Einmalbeitrag = 64.759 €

in 30 Jahren:

1.000 € entsprechen 2.098 €

  • 4% = 760 € (396 €)
  • 6% = 534 € (297 €)
  • 8% = 370 € (219 €)
  • 10% = 252 € (158 €)
  • Einmalbeitrag = 90.619 €
in 20 Jahren:

1.000 € entsprechen 1.639 €

  • 4% = 1.118 € (720 €)
  • 6% = 897 € (596 €)
  • 8% = 715 € (489 €)
  • 10% = 566 € (398 €)
  • Einmalbeitrag = 126.780 €

in 10 Jahren:

1.000 € entsprechen 1.280 €

  • 4% = 2.165 € (1.748 €)
  • 6% = 1.954 € (1.591 €)
  • 8% = 1.763 € (1.445 €)
  • 10% = 1.589 € (1.312 €)
  • Einmalbeitrag = 177.313 €

Berechnungsgrundlagen und Erläuterungen:

  • Inflationsrate: 2,5% p.a.
  • monatlicher Sparbeitrag mit 4%, 6%, 8% bzw. 10% eff. Anlagezins (in
    Klammern: anfänglicher Sparbeitrag mit 5% Dynamik p.a.)
  • Einmalbeitrag mit 6% p.a. Anlagezins
  • Rentenphase: 25 Jahre
  • Dynamisierung der Rente während der Bezugszeit: 2,5% p.a.
  • Entnahmezins während der Rentenbezugszeit: 4% eff.
  • keine Berücksichtigung von Kosten und Steuern

 

Keine Halbierung Ihrer Geldscheine bedeutet die Berücksichtigung des Inflationsrisikos in Ihrem Versorgungsplan!


»Inflation ist in den meisten Fällen eine subtile Form

der entschädigungslosen Enteignung derjenigen,

die Geldvermögen besitzen.«

Helmut Schlesinger (*1924), ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank

Inflationsrate versus gesetzliche Rentensteigerung

Die durchschnittliche Inflationsrate von 1975 bis 2006 betrug 2,61% (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die »gefühlte« Inflationsrate liegt allerdings weitaus höher, weil besonders nachgefragte Güter erheblich höheren Teuerungsraten unterliegen. Ein Beispiel sind die Energiepreise für private Haushalte, die im Zeitraum von 2002 bis 2008 um bis zu 55% im Preisniveau zulegten (Quelle: Statistisches Bundesamt).

 

In 2007 betrug die Inflationsrate 2,30% und 2008 2,60%. Es handelt sich jeweils um die höchsten Anpassungen seit 1994.

 

1000 € besitzen somit bei einer Inflationsrate von 2,60% in 30 Jahren nur noch eine Kaufkraft von knapp 460 €. Also weniger als die Hälfte!

Im Vergleich dazu ist von 1998 bis 2008 die gesetzliche Rente um durchschnittlich 0,87% pro Jahr angepasst worden. Einzig in den Jahren 1999, 2002 und 2009 lag der Wert der Rentensteigerung über dem Wert der Inflationsrate.

 

Gesetzliche Rentenempfänger haben durch Kaufkraftverlust Jahr für Jahr weniger in der Tasche! Gleiches gilt für Pensionäre, die durch diverse Änderungen in der Beamtenversorgung ebenfalls von Kürzungen betroffen sind.